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Häufig gestellte Fragen für Vermieter

Was bedeutet Kurzzeitmiete, Wohnen auf Zeit, Zwischenmiete, Kurzzeitwohnen?

Diese Begriffe stehen für die Vermietung von möblierten Objekten für einen Zeitraum, der sich von einem Tag bis zu maximal 6 Monaten erstrecken kann.

Warum sind Zeitmieten möglich?

Klassische Mieten können ausschließlich auf einen Zeitraum von mind. 3 Jahren befristet werden. Der Mieter hat hier nach 12 Monaten Miete das Recht unter Einhaltung einer 3-monatigen Kündigungsfrist zu kündigen. Vorsicht! Befristungen, welche sich unter 3 Jahren bewegen sind automatisch nichtig und haben ein unbefristetes Mietverhältnis zur Folge.Die Kurzzeitmiete bedient sich einer Ausnahmeregelung, welche in § 1 Abs. 2 Z 3 MRG geregelt ist. Die Vollausnahme gem. § 1 Abs. 2 Z 3 MRG kann nur zur Anwendung gelangen, sofern der befristete Vertrag die ursprüngliche oder verlängerte Dauer von einem halben Jahr nicht übersteigt und es sich um eine Wohnung der Ausstattungskategorie A oder B gem. § 15 Abs. 1 Z 1 und 2 MRG handelt und der/die MieterIn diese nur zum schriftlich vereinbarten Zweck der Nutzung als Zweitwohnung wegen eines durch Erwerbstätigkeit verursachten vorübergehenden Ortswechsels mietet. Ebenso in den Vollausnahmebereich fallen Wohnungen oder Wohnräume, welche von dem/der MieterIn bloß als Zweitwohnung zu Zwecken der Erholung oder Freizeitgestaltung gemietet werden (§ 1 Abs. 2 Z 4 MRG). Weiters ausgenommen sind gem. § 1 Abs. 2 Z 5 MRG Wohnobjekte in Gebäuden mit nicht mehr als zwei selbstständigen Wohnungen (Ein- oder Zweifamilienhäuser). Für in Deutschland befindliche Wohnräume sind für den/die WohnraumanbieterIn die Bestimmungen des BGB bezüglich der kurzfristigen Vermietung (§§ 549ff BGB) von Bedeutung. Der/die deutsche WohnraumanbieterIn vermietet ausschließlich an Mieter, welche in dem Wohnraum keinen Lebensmittelpunkt begründen wollen und den Wohnraum ausschließlich für den vorübergehenden Gebrauch benötigen. Dies findet insbesondere Ausdruck in der Befristung des Mietverhältnisses auf maximal sechs Monate. Insbesondere wird der Wohnraum daher aufgrund eines kurzfristigen beruflichen Wohnsitzwechsels vermietet (Bau-Montagearbeiten, Messebesuch etc.)

Kann jeder sein Objekt auf kurzzeitmiete.at anbieten?

Jeder Eigentümer oder Untervermietberechtiger, der sein Wohnobjekt zumindest für ein durchgehendes Monat zur Verfügung hat, kann sein Objekt über kurzzeitmiete.at anbieten.

Was sind meine Vorteile bei kurzzeitmiete.at?

  • Absolute Flexibilität! Sie entscheiden, wie lange ein Mieter Ihr Objekt bewohnt und können jederzeit über den Belegungskalender Eigenbedarf anmelden.
  • Vermieterschutz! Durch die kurzen Mietzeiträume sind Objekte, welche über unser Portal vermittelt werden gänzlich uninteressant für Mietnomaden.
  • Höhere Rendite! Da es sich bei Wohnen auf Zeit um eine Ausnahmeregelung handelt, gibt es keine Richtpreise. (Anm.: Diese könnten auch im Nachhinein von Mietern eingefordert werden). Bei durchschnittlicher Vermietung erzielen Sie somit eine höhere Rendite.
  • Sie sparen sich die Kosten und den Zeitaufwand für Inserate oder anderwärtige Marketingaktivitäten, da wir über gezieltes Webmarketing Ihren Umsatz steigern.
  • Es steht Ihnen ein Bestandsvertrag zur Verfügung, welcher auf die speziellen Rahmenbedingungen der Zwischenmiete abgestimmt ist.
  • Sie können Ihr(e) Objekt(e) gemütlich von Ihrem PC aus verwalten, Preise editieren, Bilder einfügen, Beschreibungstexte verfassen,…
  • Eingeschränkte Liquiditätsprüfung des Mieters über die Servicegebühr, welche vom Mieter bereits bei Vertragsabschluss per Kreditkarte geleistet wird.

Welche Kosten entstehen mir als Vermieter bei kurzzeitmiete.at?

Im ersten Schritt entstehen Ihnen keine Kosten! Sie können unsere Vermieteradministration mit allen Funktionen 14 Tage kostenlos testen. Anschließend werden Sie per Mail gefragt, ob Sie Ihr Standardkonto aktivieren möchten.

Wenn Sie sich für kurzzeitmiete.at entscheiden, entstehen Ihnen folgende Kosten:

  • Eine einmalige Registrierungsgebühr pro Vermieter (nicht pro Objekt) von € 80,00 zuzüglich 20 % USt.
  • und eine jährliche Servicegebühr von 1,5 % vom tatsächlich fakturierten Nettoumsatz des jeweiligen Jahres (Stichtag 31.12.XX) zuzüglich 20 % USt.

Zum Beispiel: bei Mieteinnahmen in Höhe von € 10.000,00 netto, welche über das Portal kurzzeitmiete.at generiert wurden, erlauben wir uns am Ende des Jahres eine Rechnung in der Höhe von € 150,00 zuzüglich 20 % USt. zu stellen.

Diese Beiträge verwenden wir wiederum für Webmarketing, um Ihr Objekt auch in Zukunft bestmöglich zu bewerben.

Was soll ich machen, wenn meine Listungsstadt (noch) nicht vorhanden ist?

kurzzeitmiete.at ist ein junges Unternehmen, welches stets geografisch expandieren möchte. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail oder per Telefon.

Bin ich als Vermieter an kurzzeitmiete.at gebunden?

Nein, es entsteht keinerlei Bindung. Sie können Ihr(e) Objekt(e) jederzeit selbstständig offline stellen und diese(s) somit nicht mehr anbieten. Weiters können Sie jederzeit anderwärtige Belegungen annehmen, jedoch sind Sie verpflichtet, diese im Belegungskalender zu editieren. Bitte beachten Sie folgende Logik bei der Aktualisierung der Verfügbarkeit Ihrer Objekte: Wir gehen davon aus, dass Ihr Objekt verfügbar ist, d.h.  Sie müssen Belegungen eingeben und nicht die Zeiträume in welchen Ihr Objekt zur Verfügung steht.

Kann ich meine Objekte selbstständig online stellen?

Ja, Sie können Ihre Registrierung und das online Stellen eines Objekts vollkommen selbstständig durchführen. Sie werden in Ihrem Administrationsbereich in jeder Registerkarte eine Hilfestellung mit detaillierter Bildanleitung finden. Nach der Fertigstellung Ihrer Objekte müssen Sie dieses unter „Grunddaten“ neben dem Button „Abbrechen“ auf „Objekt ist deaktiviert“ drücken. Durch diese Vorgehensweise wird Ihr Objekt aktiviert und für den Mieter in der Suche sichtbar.

Haben Sie darüber hinaus Fragen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir geben Ihnen gerne per E-Mail, per Telefon oder bei Bedarf auch persönlichen Support.

Warum ist mein Objekt auf der englischen und/oder französischen Version nicht ersichtlich?

Weil Sie keinen Beschreibungstext in Englisch bzw Französisch angegeben haben. Es ist essentiell Ihre Objekte auch in Englisch und Französisch zu beschreiben, damit ein englisch- bzw französischsprachiger Mieter die selben Informationen erhält!

Was mache ich, wenn ich kein Englisch und kein Französisch spreche?

Das Team von kurzzeitmiete.at hilft Ihnen gerne. Wir lassen Ihren Text gerne in die englische und/oder französische Sprache übersetzen. Und das für € 1,00 inkl. 0 % USt. pro Zeile (Basis: Objektbeschreibung in der Admin). Gerne stehen wir Ihnen auch mit Rat und Tat für Ihren deutschen Beschreibungstext zur Seite.

Wie kann man sich den Bestandsvertrag vorstellen?

Der Bestandsvertrag ist auf die Bedürfnisse der Kurzzeitmiete abgestimmt und gibt Ihnen und dem Mieter den nötigen rechtlichen Schutz. Bereits die Anfrage des Mieters erfolgt in Form des  Bestandsvertrages. Dies erspart Ihnen zahlreiche E-Mails und stellt den direktesten Weg einer Anfrage dar.

Wie erhalte ich eine Anfrage eines Mieters?

Nachdem sich der Mieter für Ihr verfügbares Objekt entschieden hat (Anm.: Das Objekt erscheint nur, wenn das Objekt für den gesuchten Zeitraum zur Verfügung steht) und sich registriert hat, erhalten Sie eine E-Mail, welche Sie über das Interesse informiert. Diese E-Mail beinhaltet einen Link, welcher Sie direkt zur Anfrage leitet. Sie sehen bereits den komplett editierten Bestandsvertrag, welcher alle Daten:

  • Name
  • Ausweis
  • Hauptwohnsitz
  • Mietzeitraum
  • Preis
  • ...

beinhaltet.

Sie können diesen mit einem Mausklick ablehnen oder bestätigen. Dies muss innerhalb von 24 h passieren. Ansonsten löscht das System die Belegung automatisch und informiert den Mieter über das nicht zu Stande kommen.

Sofern Sie die Anfrage bestätigen und damit den rechtskräftigen Vertrag eingehen, erhält der Mieter eine erneute Benachrichtigung. Dieser beantwortet diese ebenfalls innerhalb von 48 Stunden abermals über den Bestandsvertrag und bestätigt den rechtsgültigen Vertrag mit der Zahlung der Servicegebühr per Kreditkarte.

Sie erhalten per E-Mail den bestätigten Bestandsvertrag inklusiver aller Daten und Kontaktinformationen des Mieters zugesandt. Den Bestandsvertrag können Sie selbstverständlich auch über die Vermieteradministration jederzeit einsehen und herunterladen.

Wichtig! Bei Schlüsselübergabe muss der Vertrag nochmals persönlich unterfertigt werden, um die zeitliche Befristung rechtskräftig zu machen.

Welchen Preis kann ich für mein Mietobjekt veranschlagen?

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Preise für Kurzzeitmieten sich zwischen den Preisen der Langzeitmiete und des Hotels bzw. der Pension bewegen.

Es gibt 3 wesentliche Faktoren, welche die Preisgestaltung beeinflussen.

  • Größe des Objekts
  • Lage des Objekts
  • Ausstattung des Objekts

Im Segment Wohnen auf Zeit sprechen wir stets von einem Gesamtmietpreis, welcher Strom, Gas, Wasser und eventuell auch zusätzliche Serviceleistungen beinhaltet.

Es ist nötig die richtige Balance zwischen Rendite und Auslastung zu finden, da sich zu hohe Preise negativ auf Ihre Auslastung niederschlagen. Sie können in Ihrer Adminmaske beliebig viele Saisonalpreise editieren. Das System nimmt Ihre Preisangaben und berücksichtigt diese stets bei der Anzeige des Gesamtmietpreises.

Sollten Sie Ihr Objekt auch für eine Mietdauer von unter 15 Tagen anbieten, bitten wir Sie die Ortstaxe der jeweiligen Region in den Mietpreis einzukalkulieren.

Hier geht’s zur Registrierung!

Ist ein Kurzzeitmietvertrag zu vergebühren?

Gemäß § 33 TP5 Abs. 4 Ziff. 1 Gebührengesetz sind Verträge über die Miete von Wohnräumen bis zu einer Dauer von drei Monaten gebührenfrei. Wird der Zeitraum von 3 Monaten überschritten, ist die gesamte Mietdauer zu vergbühren.

  • Die mit der Errichtung dieses Vertrages verbundenen Gebühren in Höhe von 1 % der Bruttogesamtmiete werden von dem/der MieterIn getragen Für die Abgabe dieser Gebühr haftet der Vermieter.
  • Vergebührung erfolgt gegenüber dem Finanzamt
  • Das Formular für die Vergebührung finden Sie unter folgendem Link

Was ist bei Fotos und Videos zu beachten?

Die Bilder sind ein essentieller Teil der Wohnungsbeschreibung. Diese sprechen die emotionale Kaufentscheidung des potentiellen Mieters an und sind somit Entscheidungsträger Nummer eins. Daher legt kurzzeitmiete.at sehr großen Wert auf hohe Qualität der Bilder. Die Erfahrung zeigt, dass Wohnobjekte mit besseren Bildern wesentlich besser vermietet werden.

Achten Sie darauf, dass Ihr Wohnobjekt im rechten Licht erscheint:

  • Vermeiden Sie Überbelichtung durch die korrekte Wahl der Tageszeit.
  • Schalten Sie alle Lichter im Wohnobjekt ein
  • Lockern Sie die Atmosphäre durch ein schönes Erscheinungsbild auf.

Das Objekt muss sauber, weitestgehend frei von persönlichen Dingen und eventuell durch Blumen verschönert sein. Die Betten sollten gemacht sein und auch im Badezimmer sollten Handtücher sichtbar sein. Der Mieter soll einen realitätsnahen Eindruck der Wohnung bekommen, da es in der Regel zu keinem Besichtigungstermin kommt und die Entscheidung über die Bilder bzw. Videos gefällt wird. Schaffen Sie einen Überblick indem Sie alle Räumlichkeiten mit Mobiliar ablichten, jedoch sollten keinesfalls Einrichtungsgegenstände auf den Bildern zu sehen sein, welche dem Mieter nicht zur Verfügung stehen. Bilder im Querformat sind meist besser auf Computerbildschirmen zu betrachten. Zumindest für das Titelbild sollte immer Querformat gewählt werden.

Den authentischsten Eindruck Ihres Mietobjekts können Sie mit einem Video schaffen. Hierdurch kann der Mieter Ihr Objekt tatsächlich online besichtigen. Ein durchgängiges Video, bei welchem alle Räume abgefilmt werden genügt. Übersenden Sie uns dieses per www.wetransfer.com an office@kurzzeitmiete.at und wir verbinden dieses mit Ihrem Objekt.

Was ist der Energieausweis?

Der Energieausweis regelt die Pflicht des Verkäufers oder Bestandgebers, beim Verkauf oder bei der In-Bestand-Gabe eines Gebäudes oder Nutzungsobjekts dem Käufer oder Bestandnehmer einen Energieausweis vorzulegen und auszuhändigen, sowie die Pflicht zur Angabe bestimmter Indikatoren über die energietechnische Qualität des Gebäudes oder Nutzungsobjekts in Anzeigen zur Vorbereitung solcher Rechtsgeschäfte. Informieren Sie sich hier zum Energieausweis.

Benötige ich als Vermieter einen Energieausweis?

Ja, Sie benötigen einen Energieausweis. Bei der In-Bestand-Gabe von Wohnobjekten müssen Sie als Vermieter spätestens bei Vertragsabschluss einen Energieausweis bereitstellen. Da Sie bei uns Ihr Angebot online präsentieren, müssen Sie den Heizwärmebedarf und den Gesamtenergieeffizienz-Faktor des Gebäudes oder des Nutzungsobjekts angeben. Wir empfehlen dafür den Beschreibungstext Ihres Objektes zu verwenden. Und so kommen Sie an Ihren Energieausweis: http://www.energieausweis.at/

Was bedeutet das Salzburger Raumordnungsgesetz für mich als Vermieter?

Zunächst ist folgendes festzuhalten: Das ROG 2009 gilt ausschließlich für das Bundesland Salzburg! Somit beziehen sich auch sämtliche Aussagen im Folgenden nur auf Wohnobjekte, die sich im Bundesland Salzburg befinden. In § 31 des Salzburger Raumordnungsgesetzes wird der Umgang mit sogenannten Zweitwohnungen geregelt. Hier können Sie die wesentlichen Fakten nachlesen:

§ 31 Abs 1 ROG 2009 bindet die Verwendung einer Wohnung als Zweitwohnung an die Widmung „Zweitwohngebiet“ wobei in den Erläuterungen (RV 2009) auf § 17 Abs 8, 1. Satz ROG 1998, hingewiesen wird. Nach dem ROG 1998 (§ 17 Abs 8, 2. Satz) wurde eine Zweitwohnnutzung angenommen, wenn die Wohnungen oder Wohnräume „nur dem Aufenthalt während des Urlaubs, des Wochenendes oder sonstigen Freizeitzwecken dienen und diese Nutzung nachweislich nicht im Rahmen des Tourismus (gewerbliche Beherbergung, Privatzimmervermietung und dergleichen) erfolgt“.

In den Erläuterungen zum ROG 1998 wird zu dieser Definition folgendes festgehalten:  „Die Zeitwohnungsdefinition wird (gegenüber der zuvor geltenden) vereinfacht. In der Formulierung ist eine (doppelte) Abgrenzung zur (berufsbedingten oder nicht berufsbedingten) ganzjährigen Wohnnutzung nicht mehr enthalten. Eine berufsbedingte Nutzung fällt weiterhin nicht darunter, ebenso nicht die im touristischen Rahmen übliche Nutzung. Wesentlich für die touristische Nutzung ist der für den Tourismus typische Wechsel der Nutzer.“

Die Erläuterungen zum ROG 2009 stellen dazu fest: „Die Definition der Zweitwohnungsnutzung (in § 17 Abs 8 ROG 1998) wird in zwei Punkten verändert: In der Praxis wird eine solche (ausschließliche) Nutzung dadurch bestritten, dass die Wohnung, wenn auch nur geringfügig, auch touristisch oder für Aufenthalte zur Verwaltung der Wohnung genutzt wird. Die Ausschließlichkeit einer Nutzung für Urlaubs-, Wochenend-, oder sonstige Freizeitaufenthalte wird daher als Begriffselement der Zweitwohnungsnutzung fallen gelassen. Wichtig ist die hauptsächliche Nutzung.“ Die fallengelassene Definition im ROG 1998 wurde jedoch durch die GVG- Novelle (Inkrafttreten 01.11.2012) wieder aufgenommen.

Solange daher die vermietete Wohnung der berufsbedingten Wohnnutzung des jeweiligen Mieters dient oder ein Wechsel der Nutzer erfolgt, liegt keine Nutzung als Zweitwohnung vor und kann eine derartige Vermietung auch in nicht ausgewiesenen Zweitwohngebieten problemlos erfolgen. Es ist darauf hinzuweisen, dass der jeweilige Mieter eine Erklärung abgeben sollte, wonach der Aufenthalt für den Mietzeitraum berufsbedingt ist. Solange eine derartige – wie soeben beschriebene – Verwendung vorliegt, ist keine Nutzung der Wohnung zu (ausschließlich) Freizeitzwecken gegeben und finden daher die Regelungen des § 31 ROG 2009 schon per definitionem keine Anwendung.

Soweit ersichtlich hat die GVG-Novelle auf diese Schlussfolgerung keine Auswirkung, Rechtsprechung liegt allerdings noch keine vor.

Diese Auskunft stellt eine allgemeine Information dar, die eine professionelle (Rechts-)Beratung im Einzelfall nicht ersetzen kann. Eine Haftung für allfällige Schäden kann daher naturgemäß nicht übernommen werden. Falls Sie eine persönliche Beratung wünschen, empfehlen wir Ihnen gerne einen darauf spezialisierten Rechtsanwalt.